Finanzen und Steuern
Es hilft uns wenig, im eigenen Kanton eine der steuergünstigsten Gemeinden zu sein, wenn sich im sogenannten «Bermuda-Dreieck» SG, ZH und SZ benachbarte Gemeinden im Finanzausgleich befinden und trotzdem für den Steuerzahler noch günstiger sind als Rapperswil-Jona.
Die hier ansässigen Steuerzahler haben in den letzten zehn Jahren hohe Steuerbeträge bezahlt, die bei beiden Gemeinden regelmässig zu hohen Überschüssen führten. Weitergehende Steuerfussreduktionen hätten problemlos verkraftet werden können. Diese Überschüsse sind allerdings nicht einfach verschwunden, sondern wurden für Zusatzabschreibungen, Reservenbildung und Schuldenabbau verwendet. Die im Ergebnis ausgezeichnete finanzielle Situation beider Gemeinden hat aber auch eine unschöne Kehrseite: «Nice-to-have»-Begehrlichkeiten erwächst nur noch flaue bis gar keine Opposition und über die Folgekosten gibt man sich zuwenig Rechenschaft. Die FDP sieht es deshalb als ihre Aufgabe, Investitionen und Kostensteigerungen des allgemeinen Haushaltes auf ihre tatsächliche Notwendigkeit und Verkraftbarkeit hin zu hinterfragen und im Zweifelsfall dagegen anzutreten. Damit sich der Steuerzahler über die Folgekosten von Investitionen einzeln und kumulativ ein klares Bild machen kann, sind diese als Bestandteil des Antrages auch in Steuerprozenten auszuweisen. Die FDP behält sich vor, weitere finanzielle Eckwerte im Sinne von Leitplanken in die politische Diskussion einzubringen. Rapperswil-Jona kann, will und muss einkommensstarke Steuerzahler pflegen und über ein professionelles Standortmarketing neue akquirieren. Eine der Vorbedingungen ist eine konkurrenzfähige Steuerbelastung. Diese ist zurzeit auf Gemeindestufe gegenüber den umgebenden Gemeinden nicht oder nur knapp gegeben, gar nicht hingegen bei der Staatssteuer. Den Steuerzahler interessiert aber letztlich nur der Totalbetrag auf dem Einzahlungsschein. Deshalb muss sich unsere Stadt in die Lage versetzen, den Steuerfuss durch nachhaltige Massnahmen auf der Einnahmen- wie Ausgabenseite weiter zu reduzieren.
Die hier ansässigen Steuerzahler haben in den letzten zehn Jahren hohe Steuerbeträge bezahlt, die bei beiden Gemeinden regelmässig zu hohen Überschüssen führten. Weitergehende Steuerfussreduktionen hätten problemlos verkraftet werden können. Diese Überschüsse sind allerdings nicht einfach verschwunden, sondern wurden für Zusatzabschreibungen, Reservenbildung und Schuldenabbau verwendet. Die im Ergebnis ausgezeichnete finanzielle Situation beider Gemeinden hat aber auch eine unschöne Kehrseite: «Nice-to-have»-Begehrlichkeiten erwächst nur noch flaue bis gar keine Opposition und über die Folgekosten gibt man sich zuwenig Rechenschaft. Die FDP sieht es deshalb als ihre Aufgabe, Investitionen und Kostensteigerungen des allgemeinen Haushaltes auf ihre tatsächliche Notwendigkeit und Verkraftbarkeit hin zu hinterfragen und im Zweifelsfall dagegen anzutreten. Damit sich der Steuerzahler über die Folgekosten von Investitionen einzeln und kumulativ ein klares Bild machen kann, sind diese als Bestandteil des Antrages auch in Steuerprozenten auszuweisen. Die FDP behält sich vor, weitere finanzielle Eckwerte im Sinne von Leitplanken in die politische Diskussion einzubringen. Rapperswil-Jona kann, will und muss einkommensstarke Steuerzahler pflegen und über ein professionelles Standortmarketing neue akquirieren. Eine der Vorbedingungen ist eine konkurrenzfähige Steuerbelastung. Diese ist zurzeit auf Gemeindestufe gegenüber den umgebenden Gemeinden nicht oder nur knapp gegeben, gar nicht hingegen bei der Staatssteuer. Den Steuerzahler interessiert aber letztlich nur der Totalbetrag auf dem Einzahlungsschein. Deshalb muss sich unsere Stadt in die Lage versetzen, den Steuerfuss durch nachhaltige Massnahmen auf der Einnahmen- wie Ausgabenseite weiter zu reduzieren.
